Der Diada de l'ostra del Delta
An einem Sonntag im Mai kommen die Besucher, um den
Diada de l'ostra zu genießen, einen Wettbewerb, der sich zu einem touristischen und gastronomischen Referenzpunkt in den Landstrichen des Ebros entwickelt hat.
Im Rahmen des
Diada werden im Fischereihafen ungefähr 2500 Kilo Austern des Deltas und ein Glas Cava unter dem am Fest teilnehmenden Publikum verteilt.
Es wird auch gezeigt, wie die Austern des Deltas nach den innovativsten Rezepten zubereitet werden können. Und um den Tag noch zu verschönern, gibt es eine Live-Musikgruppe, die im Fischereihafen für Stimmung sorgt.
Der
Diada de l'ostra eröffnet die gastronomischen Tage von L'Ampolla, die während der Monate Mai und Juni stattfinden.
La Festa de la Sega
Jedes Jahr wird im Fischereihafen von L'Ampolla die
Festa de la sega gefeiert, bei dem an die Mäher und Mäherinnen erinnert wird, die es mit ihrem Fleiß und mit ihren Anstrengungen möglich gemacht haben, dass wir eines der repräsentativsten Produkte unseres Boden genießen können - den Reis.
Den Besuchern wir das traditionelle
Verfahren zur Verarbeitung des Reises vom Mähen bis hin zum Abfüllen in Säcken gezeigt.
Das Verfahren beginnt nachdem die Reisgarben vorbereitet sind, die mit dem Schleppkarren (einer Art Schlitten, der verwendet wurde, um die Reisgarben zum Reisfeld zu transportieren) transportiert wurden, dann werden die Reisgarben aufgemacht und mit dem Stroh vermischt). In diesem Fall werden zwei Arten gezeigt, den Reis zu dreschen: Dreschen mit den Füßen (mit den Füssen des Tieres) und Dreschen mit der Dreschmaschine (eine Art runde Walze mit Nägeln, die von einem Tier gezogen wurde).
Nach dem Dreschen werden die Körner mit Heugabeln vom Stroh getrennt (Strohtrennung), dann werden die Körner aufgehäuft, wobei sie mit Holzschaufeln belüftet werden, schließlich wird das restliche, kleinere Stroh und der Staub von den Körnern getrennt.
Nun wird der Trockenprozess eingeleitet (der Reis wird aufgehäuft und dann werden mit den Füssen Gassen gebildet, um den Reis vollständig auf der Dreschtenne oder der sequés auszubreiten), jetzt trocknete der Reis in der Sonne (bei Einbruch der Nacht wurde er wieder angehäuft und abgedeckt, um die Feuchtigkeit des Taus zu vermeiden).
Nach dem Trocknen wurden die Reiskörner ein letztes Mal mit einem Sieb gereinigt, das außerdem auch dazu diente, den Reis zu klassifizieren.
Wenn all dies erledigt war, konnte der Reis in Säcke abgefüllt werden.
Ab 12.30 Uhr findet eine VERKOSTUNG VERSCHIEDENER TYPISCHER REISGERICHTE unter den Teilnehmern der
Festa de la sega statt.
Am Morgen verschönert eine Musikgruppe das Fest, das Repräsentativste der gastronomischen Tage rund um den Reis, die während des ganzen Septembers stattfinden.