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Dieser Ausflug führt an Küstenorte, an denen nur wenige Eingriffe vorgenommen wurden und die von großer Schönheit sind. An einigen Punkten sind die Felsen aus gelbem Mergel, an anderen aus roten Konglomeraten, und all dies, vom Blau und Grün des Meeres miteinander verbunden, bildet Landschaften von intensiver und einnehmender Schönheit. Manchmal umspülen die Wellen sanft die farbigen Steilküsten, manchmal schlagen sie gewaltig gegen diese, um sie in einem langsamen, aber unerbittlichen Kreislauf zu versenken und erneut auferstehen zu lassen. Die felsigen Abschnitte wechseln sich mit kleinen, sandigen Buchten ab, in die die Sturzbäche münden und wahrhafte Barrieren aus rundem und gut poliertem Geröll mitschleifen und vor dem Meer auftürmen.
Die Küsten des Baix Ebre weisen sehr günstige natürliche Bedingungen für den Fischfang auf. Sie verfügen über eine sehr breite unterseeische Küstenplattform, die ideal für das Laichen der Fische ist. Die Temperatur und der Salzgehalt verändern sich in Abhängigkeit davon, ob das Wasser vom Meer aus dem Norden oder von der Strömung des Ebros kommt. Die Substanzen, die die Bildung von Plankton, die Nahrung der Fische, bilden, sind in großen Mengen vorhanden.
Die am weitesten verbreitete Art des Fischfangs ist die "pesca de bou" oder Schleppnetzfischerei. Früher waren das zwei Boote (pareja del bou), die nahe beieinander fuhren und zwei lange Netze, genannt ormeig oder bou, schleppten, die an einem Ende in Form eines Trichters miteinander verbunden waren, in dem ein Sack die Fischereierzeugnisse einsammelte. Heutzutage ermöglichen starke Motoren, den bou mit einem einzigen Boot zu schleppen.
Die Technologie hat es ermöglicht, die Fangkapazität der modernen Boote beträchtlich zu erhöhen, dies umso mehr, wenn man sie mit den kleinen Segelbooten der ersten Pioniere vergleicht. Gegenwärtig lautet die Herausforderung Nachhaltigkeit, d.h. ein Fischfang, der den Reichtum dieser Gewässer bewahrt, denselben Reichtum, der die Vorfahren der gegenwärtigen Fischer dazu veranlasste, sich an diesem Küstenstrich niederzulassen.
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